Analoges für Digitales

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Visualisierung am Flipchart für Social Media.

Ein Gastbeitrag von Christoph Ziegler, kumulus Beratung aus Haan.

„Ich und malen?“ – so ungefähr startete mein Blogartikel «Von einem, der auszog, am Flipchart zu zeichnen» vor einiger Zeit hier im Skizzier-Blog. Die Welt hat sich einige Male gedreht, ich bin dran geblieben an der Flipchart-Arbeit – mit wachsender Begeisterung.

Übung macht den Meister

Martina und mich verbindet eine lange Kunden-Kunden-Beziehung. Lernten wir uns vor Jahr und Tag kennen, als ich noch im Angestelltenverhältnis einen Gutschein für Weiterbildung erhielt und diesen fürs Malen einsetzte. Schrift und Rahmen und Hervorhebungen – alles kein Problem und mein erster Berührungspunkt für eine eigene Präsentation vor der Gruppe. Ohne Technik nahezu undenkbar.

Wie bei so vielen Sachen, haben Spaß und Erfolg drei Buchstaben – nämlich TUN. Ich machte ich selbstständig und wuchs an meinen Aufgaben für die Kunden. Gesagt, getan. So kam Martina „zurück“ zu mir und wir wuchsen miteinander. In der Zeit entstand ihr Blog mit wertvollen Tipps für die tägliche Arbeit an Flipchart und Klemmbrett. Wir übten – jeder im Bereich des anderen. Martina kam zum Bloggen – und ich musste einfach immer wieder den Stift in die Hand nehmen und verausgabte mich auf dem Papier. Mir machte das Schreiben am Flipchart zunehmend mehr Spaß.

Als ich dann das erste Mal ein Flipchart wirklich brauchte, war ich sehr aufgeregt. Eine größere Gruppe, viele Auszubildende wollten in Sachen Social Media geschult werden. Die Horde forderte mich im Vorfeld und ich ging gedanklich meinen Methodenkoffer durch. Dabei stellte ich fest: Dieses Mal wird es nicht so viel Powerpoint geben können. Schließlich war die Personalleitung und die EDV dabei, um auf die Schäfchen aufzupassen und diese arbeiten zu lassen. Geboren war der praktische und manuelle Ansatz für eine abwechslungsreiche Präsentation von kumulus.

Christoph-Ziegler_kumulus_WolkeDas Tier in mir

Die Kommunikationsregeln, die Visualisierung smarter Ziele – ein alter Hut, den ich gut und souverän präsentieren konnte. Dann erwachte das Tier in mir. Ich wollte mehr, viel mehr. Und ich wollte vor allen Dingen Einheitlichkeit und Wiedererkennbarkeit. Wie passend, dass Martina beim Bergischen Unternehmer- und Gründerstammtisch des Unternehmensbuilder e.V. in Wuppertal einen Vortrag – äh, Impulslehrgang mit Mehrwert – hielt und mich überzeugte, einen Einzelkurs zu besuchen. Die Idee meiner kumulus-Wolke am Flipchart reifte.

 

Und keine drei Wochen später entstand die erste Vorlage: mein «Herzlich willkommen» – und einen weiteren Monat  kumulus_Flip_Willkommen_Unternehmensbuilder_160412kleindarauf war auch ich mit einem Social-Media-Input beim Netzwerk in Wuppertal präsent. Martinas Tipp zur Verwendung des wiederablösbaren Klebestifts für Datum und Ort macht mich fortan effizient, denn die Vorbereitung der “Startfolie” ist eine Sache von nur noch drei Minuten 😉

Die Reise in die analoge Welt geht weiter. Ich selbst neige zu Kopfkino – und pflanze dies bei meinen Zuhörern, Coachees und Workshop-Teilnehmern selbst ein. Nicht immer kann ich live spontan zeigen, was für die Zielgruppe passt. Ich kann es wohl aber erarbeiten lassen. Meine beiden Flipcharts für meine Social-Media-Assoziationsübung und dem Anforderungsprofil für eine Webseite bzw. Auftritt in Social Media sind mittlerweile im einheitlichen kumulus-Style.

Christoph-Ziegler_kumulus_Flipchart_Social-Media

Christoph-Ziegler_kumulus_Flipchart_WWW

Von Visionen und Zielen: Stillstand = Rückschritt

Urlaub_Frankreich_2016Ich gebe mich selten zufrieden mit dem jetzigen Zustand. Nicht, weil ich unzufrieden bin; sondern weil ich um der Verbesserung willen neue Sachen angehe. Stillstand bedeutet für mich Rückschritt und so habe ich mir für 2016 ein neues Ziel gesetzt: Symbole skizzieren lernen. Den Anfang habe ich bei Martina im Atelier gemacht. So schwer ist das gar nicht – und es gibt sicherlich einige Metaphern für mein geliebtes Social Media. Ganz sicher.

Ich bin gespannt, was dabei heraus kommt!

Herzliche Grüße nach Solingen,
Dein und Euer Christoph Ziegler
kumulus-perspektiven.de

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2 Kommentare, sei der nächste!

  1. Auf die Sprache der Zielgruppe zu achten ist das wichtigste. Hier verbergen sich hinter Sprache die Branchenkultur und ihre Bilder. Im Vertrieb wird z.B. nach wie vor sehr in der Sprache des Militärs gesprochen. Der Kampf und Umsätze und Raumgewinne prägen die Sprache. Ich wüsste gern welche Zelgruppe Sie ansprechen möchten, dann fällt allen Lesern bestimmt etwas ein 🙂 UNd im OKtober kommt ein Beitrag „Zielgruppenorientiert skizzieren“ der erläutert, wie es einfach gehen kann…

  2. Ich bin auch gerade dabei Skizzieren zu lernen, jedoch habe ich noch starke Probleme die richtigen Metaphern zu finden. Aber Übung macht den Meister! 🙂

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