Mit Energie & interaktiven Workshops zu nachhaltigen Ergebnissen

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Ein Erfahrungsbericht von der Gastautorin Victoria Gerards, Energie durch Entwicklung aus Düsseldorf.

Als Unternehmensberaterin, Trainerin und Coach sind klare, übersichtliche Darstellungen und Visualisierungen ein elementarer Teil meiner Arbeit. Ich arbeite häufig mit Gruppen, vor allem mit Führungskräften und Geschäftsführungen, die im Laufe ihrer Berufserfahrung schon einige Veranstaltungen erlebt und durchlitten haben. Sie betreten oft mit einer gewissen Grundskepsis den Veranstaltungsraum.

Mein Ziel ist es, aus Betroffenen Beteiligte zu machen. Durch meine Workshops oder Trainings will ich Energie-Ressourcen, Motivation und Spaß am Lernen und Entwickeln erzeugen – und so langfristige und nachhaltige Lösungen und Effekte für meine Kunden zu generieren. Da ich oft in Veränderungssituationen arbeite, sind die Emotionen der Teilnehmer ein wichtiger Aspekt meiner Arbeit.

Im Rahmen meiner langjährigen Tätigkeit sind mir dabei drei wichtige Punkte aufgefallen: ede4

  1. Aktives Mitwirken erhöht die Aufmerksamkeit der TeilnehmerInnen.
  2. Besonders in Veränderungssituationen erhöht sich die Akzeptanz der TeilnehmerInnen für die Lösung um ein Vielfaches. Widerstände lösen sich deutlich leichter auf.
  3. Kreativität erhöht die Lernfähigkeit und das Entwicklungs- und Verknüpfungspotenzial enorm. Das wirkt energetisierend.

Energie durch Flipchart und Pinnwand

So habe ich über die Jahre eine große Vorliebe für das Arbeiten mit Flipchart und Pinnwand entwickelt. Powerpoint-Präsentationen im Rahmen von Trainings und Workshops nutze ich so gut wie gar nicht. Die vielfältigen Gestaltungs- und Einsatzmöglichkeiten an Flipchart und Pinnwand decken jeglichen Bedarf. So kann ich Charts vorbereiten oder bearbeitete Charts im laufenden Geschehen auch gemeinsam mit der Gruppe durch neue Aspekte ergänzen.

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Brainstormings gestalte ich gerne mit Kärtchen an der Pinnwand. So lassen sich einzelne Punkte leicht ergänzen, und die TeilnehmerInnen arbeiten am Entstehungsprozess aktiv mit. Gemeinsam können wir die gesammelten Punkte dann leicht strukturieren, bewerten, priorisieren und neue Bilder daraus entstehen lassen. Aber nicht nur im Rahmen von Brainstormings sind Flipcharts für mich das Mittel der Wahl. Auch Prozessdarstellungen können so wunderbar entwickelt werden.

Der Kreis der Argumentation

Durch verschiedene Stifte und Farben lassen sich jederzeit wichtige Aspekte oder Stichpunkte, mit denen sich der Kreis der Argumentationen schließt, farblich markieren und so prägnant hervorheben.

Früher nutzte ich öfter Powerpoint und habe auch selbst oft an Powerpoint-Präsentationen in Meetings teilgenommen. Wir alle kennen die unendlich langen Stunden in leicht abgedunkelten Räumen, das Surren des Beamers, monotone Präsentation, zu volle oder unübersichtliche Folien. Man schaltet schnell ab. Sobald die nächste Folie an der Wand ist, hat man die vorherige bereits vergessen. Das alles habe ich in meinen Workshops, Seminaren, Trainings und Vorträgen einfach abgeschafft.

Die Aufmerksamkeitsspanne der TeilnehmerInnen durch die Arbeit mit Flipcharts und Pinnwänden ist um ein Vielfaches höher. Bei einer Präsentation mittels Beamer sind Teilnehmer eher geneigt, auch einmal abzuschalten und nicht ganz bei der Sache zu sein. Erkenntnis des Ganzen: Die TeilnehmerInnen sind es zunehmend leid, auf sterile Foliendarstellungen an der Wand zu starren und die gewohnten Grafiken über sich ergehen zu lassen. Egal, wie spannend der Vortrag auch immer sein mag.

Mittendrin statt nur dabei!

Das ist heute mein Motto. Ich arbeite nur noch mit Flipcharts. Warum?

Wir lassen die Sonne in den Tagungsraum! Kein Sitzen im Dunkeln mehr! Keine störenden Geräusche vom Beamer!

ede3Keine ermüdende Aneinanderreihung von Folien. Mit der jeweils nächsten Folie ist die vorhergehende schon aus dem Gedächtnis! Dafür ein lebendiger Vortrag, in den jederzeit Fragen oder interessante Gedanken der TeilnehmerInnen einfließen können. Aktiv dabei zu sein, wie Inhalte entstehen und wachsen, diese mit zu gestalten – das energetisiert enorm.

Vorne spielt die Musik

Durch das interaktive Agieren mit den TeilnehmerInnen an den Charts werden die Dinge prägnanter und anschaulicher. Die Teilnehmer erleben den Entwicklungsprozess eines Themas. Durch die innere Beteiligung bleiben die Informationen besser im Gedächtnis haften, denn die TeilnehmerInnen werden von mir nicht mit Informationen lediglich berieselt, sondern sie sind Teil des Entwicklungsprozesses.

Einer weiterer Vorteil der Charts: die Verwendung von Farbstiften erweckt eine innere Beteiligung am Vortrag. Sie fühlen sich motiviert, das Geschehen zu kommentieren. In den Pausen hänge ich die wichtigen Flipcharts an den Wänden des Tagungsraumes auf, so dass dieser sich sukzessive mit dem Gelernten oder Erarbeiteten füllt. Dadurch können wir leichter auf bereits Gesagtes zurückkommen, Zusammenhänge können erkannt und damit Erkenntnisse leichter gewonnen werden. Am Ende des Tages stellt sich bei allen das positive Gefühl ein, dass der Wissensdurst gestillt ist. Alle fühlen sich erfüllt vom Ablauf des Workshops.

Die prägnanten Charts bleiben in der Erinnerung haften, da sie nicht nur wenige Minuten gezeigt wurden, sondern den gesamten Tag über immer wieder betrachtet wurden. Durch die Interaktion an den Charts kommen spannende neue Sichtweisen und Impulse auf, die während eines sterilen PowerPoint-Vortrags sicher nie geäußert worden wären.

Positive Erinnerung mittels Flipchart-Protokoll

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Mit der Nachbereitung erhalten alle ein Foto-Flipchart-Protokoll. Auch in der Rückschau, sei es nach Wochen, erinnern sich die TeilnehmerInnen. Die positiven Erfahrungen während des Workshops wirken emotional nach. Der Wissensgewinn wird dadurch nachhaltiger. Die Effizienz der Workshops oder Trainings erhöht sich. Die positive emotionale Erfahrung ermutigt, das neu Erlernte auch in der Praxis anzuwenden. Das bestätigen mir die zahlreichen direkten Rückmeldungen. Aber auch bei Befragungen nach einem halben Jahr (!) sind die Ergebnisse noch in den Köpfen präsent. Ein weiterer positiver Aspekt: Durch die interaktive Form der Workshops treten die TeilnehmerInnen untereinander schneller in Kontakt und lernen sich besser kennen. Das erleichtert, die Kontakte auch über den Workshop hinaus weiter zu pflegen und dauerhaft zu netzwerken.

In diesem Sinne: energetisierende Grüße aus Düsseldorf,
Ihre Victoria Gerards

Victoria Gerards ist Gründerin und Inhaberin von «Energie durch Entwicklung». Sie und ihr Team aus erfahrenen Unternehmensberatern und Coaches sind die Experten für zukunftsfähige Arbeits-, Führungs- und Unternehmenskultur. Sie identifizieren die Energiefresser in Ihrem unternehmerischen Alltag und erarbeiten gemeinsam mit ihnen nachhaltige Lösungen, um in Zukunft energievoll zu arbeiten.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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6 Kommentare, sei der nächste!

  1. Klasser Artikel, Flipcharts sind Bomben teile benutze Sie für meine Seminare gerne. Dennoch sind Whiteboards für mich ne Gute Alternative wenn ich mal neue Zeichnungen Live zeichne.
    Die Flipcharts nutze ich für Vorbereitung dort Zeichne ich vor die Seminare Skizzen die etwas komplexer sind.

  2. Toll! Vor allem den Punkt mit den Flipcharts kann ich unterstreichen. Es ist meiner Meinung nach sehr wichtig Emotionen an das Publikum zu übermitteln und mit diesen gelingt mir das immer am besten.

  3. Lieber Magnet,

    recht herzlichen Dank für Ihre Antwort. In der Tat, meine Tipps funktionieren sowohl am Flipchart als auch am Whiteboard. Auch für die Arbeit am Klemmbrett lassen sich einige Sachen gut umsetzen.

    Was sind denn Ihre Fragen, die Sie beschäftigen? Dann kann ich noch gezielter hier im Skizzier-Blog darauf eingehen, denn viele meiner Artikel ergeben sich aus der Kommunikation mit Bloglesern und Workshop-Teilnehmern.

    Beste Grüße,
    Ihre Martina Lauterjung

  4. Schöner Artikel. Ich bin allerdings mehr ein Fan des Whiteboards. Aber zum Glück gibt es ja auch Flipchart, die man so wie ein Whiteboard nutzen kann. Viele der Tipps treffen ja auch auf ein Whiteboard zu, aber wenn ich mich entscheiden müsste würde ich immer ein Whiteboard wählen. Trotzdem danke, einige der Tipps lassen sich aufjedenfall gut umsetzen!

  5. Hallihallo und guten Abend, Flipchartraller,

    herzlichen Dank für Ihren Kommentar, der mich sehr freut. In der Tat, Vorlagen sind wunderbar, das erlebe ich immer wieder. Und diese Tipps gebe ich meinen Workshop-Teilnehmern auch immer weiter.

    Beste Grüße aus Solingen,
    Ihre Martina Lauterjung

  6. Super! Ich bin auch ein großer Fan von Flipcharts! damit kann man einfach super auf das Publikum eingehen. Und die vorgefertigen Blätter sind während des Vortrags sogar noch abänderbar und man kann wichtige Dinge hinzufügen.
    Das ist einfach spannender als eine langweilige Powerpoint Präsentation.
    Auch der Aspekt mit dem Flipchart-Protokoll spricht mich sehr an, weiterso!

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