Mit wenig Aufwand zum perfekten Flipchart!

Oder: Wie viel Arbeit investieren Sie in Ihre Flipcharts? Ein 4-teilige Reihe.

Viele Trainer fragen mich: „Wie viel Arbeit hast du bei der Vorbereitung deiner Flipcharts? Bereitest du die alle vor? Zeichnest du deine Flipcharts immer wieder neu?“ Meine Antwort lautet ganz einfach: Nein!

Ich kenne den Inhalt meiner Arbeit, die ich beim Kunden machen werde und bereite mich inhaltlich auf die kommende Zielgruppe vor. Wie das eben jede Trainerin und jeder Trainer tut. Beim Erarbeiten des Zeitplanes weiß ich schon, welche Flipcharts ich brauche und mit den Teilnehmern erarbeite.

Der Tagesablauf bestimmt,
welche Flipcharts Sie benötigen.

Die fertigen Flipcharts hängen bei mir zum Beispiel immer an Kleiderhaken an den Türen vom Büro. Bei manchen von Ihnen sind es vielleicht auch umgebaute Klemm-Kleiderbügel oder ähnliches. Ich markiere die Flipcharts, die ich mitnehme, mit nummerierten Post-its in der Farbe gelb. Mit blauen Post-its markiere ich die, von denen ich nur Segmente gebrauchen kann. Was das bedeutet, lesen Sie weiter unten.

Dann stelle ich zwei Flipcharts nebeneinander und sortiere alle Bögen so hintereinander, wie es dem Ablauf der Veranstaltung entspricht. Es sind zwei, weil ich so leichter umsortieren kann und nichts auf den Boden legen muss.

Die Nummerierung setze ich separat, sodass ich keine neuen Kärtchen machen muss, wenn ich die Bearbeitungen fertiggestellt habe. Auf die blauen Post-its notiere ich, ob und was ich ändern möchte, welche Arbeiten anstehen. Das beliebteste Symbol ist natürlich dieses 🙂

Durch die Nummerierungen behalte ich immer den Überblick!

Nun zu den blau markierten Flips: Hier verwende ich nur Details von alten Flipcharts. Es kann eine Überschrift sein, ein besonderes Logo oder eine sehr gelungene Zeichnung, die während eines Workshops entstand. In den nächsten 3 Artikeln gehe ich näher darauf ein.

Ein Kundenbeispiel: Das Willkommens-Flip im Handumdrehen mit Datum und Ort individualisiert

Seit Jahren im Einsatz sind bei mir die Segmente, die ein Begrüßungsplakat gestalten:

  • Herzlich Willkommen
  • Eine Personengruppe mit Fahne
  • Ort
  • Datum
  • Dauer der Veranstaltung mit Zeiten

Der Firmenname oder das Logo werden auf DIN A4 angefertigt und in die Fahne geklebt.

Optional gibt es Zeitsymbole, die die Dauer des Workshops anzeigen. Oder Pfeile, wo es in den Raum rein geht, etc. Für ein originelles – dem Anlass anzupassendes – Flipchart gestalte ich nur den Firmennamen oder das Logo des Unternehmens neu.

Was für eine Zeitersparnis!

Und jetzt zu Ihnen: Welches Flipchart könnten Sie als Collage anlegen?
Beschreiben Sie mir gerne Ihre Idee, Erfahrungen und Fragen – oder hinterlassen Sie einen Kommentar ... Vielen Dank, dass Sie wieder dabei sind!

Übrigens: Am Samstag, den 11. März 2017, gibt es einen Workshop zum Thema: „Bring dein Flip! Pimp dein Flip!“

Bring dein Flipchart (mit)!
Pimp dein Flipchart!

Herzliche Grüße,
Ihr Skizzier-Coach Martina Lauterjung aus Solingen

P.S. Mit «Flip» meine ich natürlich ein Flipchart-Papier 😉 und nicht den Riesen Flipchart-Halter.

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