Souverän skizzieren in Gesprächen und Beratungen beim ICF

Düsseldorf, 10. Februar 2016 – ein Abend bei der International Coach Federation (ICF)

Ja, wir hatten einen schönen Abend! Und ich möchte an dieser Stelle ganz herzlich bedanken für die schöne Nachberichterstattung von Julitta Rössler-Kruszona.

Hier der Original-Wortlaut:

ICF-International-Coach-Federation-Chapter-DuesseldorfDer 2. ICF Chapter-Abend des Jahres in Düsseldorf war geprägt von Kreativität, Aktivität und Spaß am Ausprobieren. Für viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren das ganz neue Erfahrungen im Umgang mit Visualisierungen am Flipchart. Die Referentin des Abends Martina Lauterjung ist Diplom Industrial Designerin und Trainerin für das Visualisieren in Präsentationen, kreativen Prozessen und Gesprächen. Sie führt Workshops für Trainer, Coaches, Mediatoren, Berater und Führungskräfte durch, um ihnen das Skizzieren für Präsentationen, Gespräche, kommunikatives und agiles Arbeiten zu ermöglichen. Sie selbst sagt von sich, dass sie ein Kommunikationsmedium vermittelt, das Grenzen zwischen Helfenden und Leidenden, Wissenden und Noch-Nicht-Wissenden und zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern leichtfüßig überwindet.

Es klingt so trivial, aber es stimmt: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte!

Schnell eine oder mehrere Figuren gezeichnet und schon können Berichte über Situationen zielorientiert verlaufen. Emotionen können abgebildet werden und der Blick aus einer anderen Perspektive ermöglicht vielleicht ganz einfach eine neue Lösung. Festgefahrene Denkstrukturen lassen sich durch eine für das gegenseitige Verständnis förderliche Darstellung auflösen und neu konstruieren. Das bildhafte Vorstellungsvermögen unseres Gehirns wird bedient und komplexe Themen und Inhalte sind auf einmal klar und verständlich.

IMG_1093Nur, wer traut sich zu, kreativ mit Stift und Farbe und mit Leichtigkeit sowie schnell und einfach auf dem Flipchart Themen visuell ausdrucksstark zu präsentieren? Leider kaum jemand und das Ergebnis sind meist wenig beeindruckende und klar strukturierte Aufzeichnungen, die zudem wenig Aussagekraft haben.

Dass das nicht so sein muss und jeder in der Lage ist, andere und ausdrucksstarke Visualisierungen am Flipchart zu gestalten, davon überzeugte die Referentin an diesem Abend alle. Jeder der Anwesenden erhielt zu Beginn Papier und verschiedene Stifte und sofort konnte mit der praktischen Arbeit beginnen. Frau Lauterjung zeigte, dass es ganz leicht ist, Themen, Ideen, Gedanken, Strukturen und Inhalte kreativ zu visualisieren. Schritt für Schritt zeigte sie, wie beispielsweise unterschiedliche Varianten von Menschenskizzen oder von ausdrucksstarken Schriftzügen erstellt werden können. Sie zeichnete die einzelnen dafür erforderlichen Schritte kurz vor und ermutigte alle Anwesenden, es einfach sofort selbst auszuprobieren und nachzumachen.

[bloggo_optins id=1]

IMG_1098Es war faszinierend zu beobachten, wie alle Anwesenden sehr schnell ihren eigenen Stil fanden und trotz gleicher Aufgabenstellung ganz unterschiedliche „Werke“ entstanden. Die unkomplizierte und lockere Art und Weise, in der die Referentin alle Anwesenden ermunterte, es zu versuchen, trug dazu bei, dass jeder die Angst verlor, etwas falsch zu machen oder nicht gut genug skizzieren zu können.

Martina Lauterjungs Motto: Form follows function.

Es ist nicht die künstlerische Perfektion, die angestrebt werden sollte. Genau das befreit und machte kreative Neugier ohne Versagensangst überhaupt erst möglich.IMG_1106

Es war einzigartig, mit welcher Begeisterung, mit welcher Freude und mit wie viel Spaß die Anwesenden an diesem Abend kreativ arbeiteten. Ein für Coaches ungewöhnliches Thema, übte ganz offensichtlich eine große Faszination aus. In den Gesprächen untereinander war zu hören, dass viele der Anwesenden neue Ideen entwickelten, wie sie das Skizzieren am Flipchart in Zukunft in ihrer Arbeit nutzen wollen.

Wir danken Martina Lauterjung für einen außergewöhnlichen und kreativen Abend, der uns sehr inspiriert hat. Vielen Dank für die sehr gute Vorbereitung und die Ausstattung mit Material sowie für die humorvolle und von Leichtigkeit geprägte Art der Vermittlung. Martina Lauterjung hat es uns einfach gemacht, den Skizzier-Künstler in uns zu entdecken und damit unsere tägliche Arbeit als Coach sehr bereichert. Es hat viel Spaß gemacht und war für uns alle ein Zugewinn.

Wie immer haben die Teilnehmer(innen) die Gelegenheit genutzt, sich während einer Pause und im Nachgang zur Veranstaltung zum regen Austausch untereinander zusammen zu finden. Auch dieser Teil der Chapter-Abende ist immer bereichernd und fördert den kollegialen Austausch und neue Kontakte.

Übrigens: Der nächste ICF-Chapter-Abend in Düsseldorf findet am 09.03.2016 um 18:45 Uhr statt. Das Thema wird sein: Hogan Persönlichkeitsverfahren im Coaching gewinnbringend einsetzen. Gäste sind herzlich willkommen, auch nicht ICF-Mitglieder und Interessierte aus anderen Berufsgruppen. Die Abende sind für jeden inspirierend und bereichernd.  Weiter geht´s hier: http://www.coachfederation.de/events/chapter-duesseldorf/termine-duesseldorf.html

 

Teilen Sie diesen Beitrag, wenn er Ihnen gefallen hat!

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann freue ich mich, wenn Sie ihn teilen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.