Design Thinking als Visualisierungs-Methode

Design Thinking als Visualisierungs-Methode

Design Thinking ist kein Selbstzweck. Jede Methode sollte zu der Aufgabe und dem Kontext passen, in dem nachgedacht und entwickelt wird. In einem Visualisierungs-Workshop im CoachingHaus Düsseldorf haben wir unlängst diese Methode angewendet. Was ist dabei herausgekommen? Eine große Vielfalt an Ideen, die letzten Endes zu einem Coaching-Produkt führen sollen. Dabei haben wir am Thema Lifeline beziehungsweise Biografie-Arbeit gearbeitet. Wie wir in diesem speziellen Workshop vorgegangen sind, möchte ich Ihnen hier zeigen.

 

Design Thinking als Visualisierungstechnik

Durch Design Thinking entsteht Klarheit durch Handhabbarkeit. Jede Idee erhält eine Form. So fanden die Workshop-Teilnehmer schon in der ersten Phase der Informationssammlung schnell einen Zugang zum Thema und konnten sich einen guten Überblick verschaffen. Auch das Anfassen und Verschieben der unterschiedlichen Zettel -dem Clustern – ist eine Visualisierungstechnik: Wir nehmen das wahr, was wir wissen und konzentrieren uns auf das, was uns wichtig erscheint. Alle Anwesenden sind routinierte Coaches und Berater, die wissen: Sich mit der eigenen Biografie zu befassen, lässt Rückschlüsse auf das eigene Handeln im privaten sowie beruflichen Umfeld zu. Daher ist die Biografie-Arbeit ein sehr geeigneter Ausgangspunkt für jegliche Analysen.

Durch die gemeinsame Informationssammlung fällt der Einstieg extrem leicht: Alle Beteiligten können selbstbewusst in das Thema starten. Ergänzungen entstehen im Laufe des Workshops durch Gespräche und Interpretationen.

 

Visualisierung: Viele Wege führen zum Ziel

In der nächsten Phase zeigt der Workshop wieder einmal, wieviel Kraft in der Arbeit mit den Händen liegt: Im Design Thinking Prozess sind wir hier in der Phase 2 – dem Fokus auf die Lösung.

Die Visualisierung der vielfältigen Entwürfe hat allen Beteiligten nicht nur Spaß gemacht, sondern den Horizont auf die unterschiedlichen Sichtweisen und bekannten Methode erweitert. Die Workshop-Teilnehmer haben zusammen gearbeitet und konnten sich so gegenseitig inspirieren und unterstützen. 

Genau so unterschiedlich wie die Biografien sind auch die Herangehensweisen an die Visualisierungs-Methoden, die in diesem Workshop Design Thinking entstanden. Hierbei gibt es kein Richtig oder Falsch. Sondern jeder macht das, womit er oder sie sich wohlfühlt. Der Austausch spielt auch hier eine große Rolle.

 

Besonders wichtig: Diskurs und Fehlinterpretationen

 

Durch die unperfekte Visualisierung der eigenen Biografie im Workshop sind Fragen möglich und angeregte Diskussionen entstehen gerade auch aus Fehlinterpretationen dessen, was gebaut und montiert wurde. Aus den Gesprächen werden wiederum Anregungen gezogen, die bei der Weiterentwicklung der Produktidee einfließen können.

So helfen sich alle Workshopteilnehmer gegenseitig und profitieren von den Gesprächen.

 

Ein Erklärbild für das große Ganze

Wenn die Teilnehmer ihre Idee zu kritisch betrachten, hilft das Erklärbild. Es erinnert uns daran, dass wir uns gerade in einem lebhaften und wandelbaren Prozess befinden. Diese Visualisierung zeigt den Verlauf der Produktentwicklung und zeigt, dass wir uns noch mitten in der Lösungsphase, die immer wieder Schleifen in die Analysephase machen kann und auch soll. Die Rückkopplung auf Erfahrungen ersetzt in unserem Workshop die Gespräche mit klassischen Endverbraucher-Interviews.

Die Phase eines Prototypen, den wir dem Endnutzer zeigen, haben wir noch gar nicht erreicht.

Durch das Erklärbild können sich die Workshop-Teilnehmer immer wieder bewusst machen, in welchem Stadium des Prozesses sie sich gerade befinden. So kehrt eine gewisse Lockerheit ein. „Ja, wir bauen ’nur‘ ein kleines Modell, das unsere Idee veranschaulicht“.

Zudem macht die Visualisierung bewusst, was man mit dem aktuellen Schritt bewirken kann: Nämlich eine Grundlage für die Lösung des Problems zu schaffen. Die Pfeile machen es offensichtlich: An jedem Punkt der Produktentwicklung gehört es einfach dazu, wieder in die Analyse zurückzukehren oder auch ganz neue Ansätze zu verfolgen.

Bestimmt haben Sie es schon gemerkt: Das Beispiel auf dem Erklärbild erzählt von einer fiktiven Produktentwicklung, denn wie Post-its wirklich entstanden, ist eine andere Geschichte. Diese werden diejenigen kennen, die sich mit Kreativitäts-Entwicklung auseinandergesetzt haben. Dies ist eine andere Geschichte, die ich später einmal illustriere.

Visualisierung: Warum Design Thinking?

Gemeinsam mit den Teilnehmern habe ich festgestellt, dass sich das Design Thinking wunderbar als Visualisierungs-Methode für Biografie-Arbeit eignet. Dies sind meine Erkenntnisse:

  1. Universell: Design Thinking ermöglicht einen leichten Einstieg in jedes Thema. Durch bunte Zettel ist die Hemmschwelle sehr niedrig.
  2. Verständlich: Bunte Zettel in verschiedenen Farben und Formen regen die Fantasie an und vermitteln das Thema leicht verständlich.
  3. Flexibel: Das Visualisieren mit dieser Methode ist leicht anzupassen. Die Zettel können einfach verschoben werden.

 

Noch Fragen?

Sie brauchen noch Hilfe beim Visualisieren? Oder Sie brauchen weitere Informationen oder einen Einstieg in das Thema Design Thinking? Gerne helfe ich Ihnen und Ihren Kollegen oder Mitarbeitern in einem gemeinsamen Workshop weiter.

Mit Design Thinking als Visualisierungtechnik finden wir gemeinsam Zugang zu komplexen Themen und erarbeiten die Visualisierung gemeinsam. 

Sie brauchen erklärende Bilder oder suchen Unterstützung beim Erstellen Ihrer persönlichen Seminar-Materialien?

Ich hoffe, der Einblick in diesen Design Thinking Workshop und die Biografiearbeit hat Ihnen gefallen. Wir arbeiten weiter an Ideen, die im Workshop geboren wurden und setzen sie demnächst in einem ersten Prototypen um. Ich freue mich schon Ihnen davon zu berichten.

 

Herzliche Grüße,
Ihre Martina Lauterjung

Sie haben Interesse oder Anregungen? Oder möchten lernen, wie Sie Ihre Biografie am besten visualisieren, um daraus aufschlussreiche Erkenntnisse ziehen zu können?

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Das beste Werkzeug – wie zeichne ich Hände richtig?

Das beste Werkzeug – wie zeichne ich Hände richtig?

Heute beschäftige ich mich mit dem Thema «Hände zeichnen». Auf vielen meiner Bilder haben Menschen etwas in der Hand. So schaffe ich es, ein Thema schnell und verständlich zu erklären. Sie sehen: Hände sind ein zentrales Hilfsmittel beim Präsentieren, Erklären und Vermitteln von Informationen.

 

Wie zeichne ich Hände?

Wir Menschen besitzen das beste Werkzeug aller Primaten: unsere Hände. Sie sind vielseitig einsetzbar und können daher auch besonders vielseitig gezeichnet werden. Doch wie kreiere ich eine gute Zeichnung von Händen? Unsere Hände sind etwas Großartiges und können viel für uns tun. Die Themen des heutigen Skizzier-Blogs sind also:

1. Wie zeichnen Sie Hände am besten?

2. In welchem Kontext können Sie Hände einsetzen? Ich zeige Ihnen drei Beispiele.

3. Selber machen oder Zeit sparen?

 

Hände zeichnen – Step by Step

Die wichtigste Frage des Themas Hände einmal zuerst: Wie gehen Sie überhaupt am besten vor? Dazu hier einmal die wichtigsten Tipps:

1. Es geht nicht um Schönheit. Besonders in Präsentationen soll die Hand etwas ganz anderes verdeutlichen – und das versteht man auch, wenn ein Finger etwas krumm oder zu lang ist.

2. Beginnen Sie mit einer Kurve. So bekommt die Hand eine erste Form.

3. Je simpler, desto besser. Drei Finger reichen oft schon aus und auch einzelne Fingerglieder sind (besonders für Anfänger) den Aufwand meist nicht wert.

4. Die Hand kommt zuerst! Zeichnen Sie erst das, was man von der Hand sieht. Danach folgt erst der Gegenstand, der sich in der Hand befindet.

 

Hände im Kontext

 

Hände können vielseitig eingesetzt werden und spielen in einer Zeichnung meist eine ganz besondere Rolle. Die Vielseitigkeit von gezeichneten Händen möchte ich Ihnen hier anhand von drei Beispielen zeigen.

Rechts sehen Sie eine Figur, die offensichtlich ein Klemmbrett in der Hand hält – die Darstellung des Klemmbretts wird also durch die Hände ermöglicht.

 

Hier sieht das allerdings ganz anders aus: Die gezeichnete Hand ist hier nicht nur das Mittel zum Zweck. Hier ist die Hand einer der Hauptbestandteile des Bildes: Sie steht für ein freundliches „Hallo“ und verdeutlicht eine offene Atmosphäre. Durch die zwei Striche neben der Hand kann hier ganz leicht Dynamik in ein statisches Bild gebracht werden – und die Figur winkt.

 

Die gleichen Striche werden auch bei diesem Bild verwendet. Ohne die Hand wäre sonst gar nicht klar, ob die Person hinab- oder heraufsteigt. Die Striche jedoch zeigen eine deutliche Handbewegung: die obere Figur fordert die untere dazu auf, wieder nach oben zu klettern.

Sie sehen also: durch einfache Tricks wie zwei kleine Striche können Sie große Auswirkungen erzielen. Obwohl die Hand nur einen kleinen Teil des Bildes ausmacht, kann sie dennoch die gesamte Aussage verändern. Es lohnt sich also, sich mit dem Zeichnen von Händen auseinanderzusetzen.

Ein kleiner Hinweis auf den Inhalt dieses Bildes: Bestimmt haben Sie schon erkannt, dass hier die Struktur eines Entwicklungsprozesse abgebildet ist. Die genaue Abfolge und Benennung dieses Prozesses ist Cornelia Schinzilarz zu danken. Ihre Publikation Ziele erreichen mit Gerechtem Sprechen: Kartenset mit 60 Impulskarten und 16-seitigem Booklet habe ich illustriert. Das Buch dazu ist, wie die Karten, im Belz Verlag erschienen.

Selber machen oder Zeit sparen?

Nach all diesen Informationen liegt die Entscheidung nun bei Ihnen: Zeichnen Sie die Hände selbst, oder sparen Sie lieber die Zeit?

Dann übernehme ich das Zeichnen für Präsentationen natürlich gerne für Sie.

Oder Sie nehmen sich Ihre persönliche Zeit, um Präsentationsunterlagen und Workshopmaterialien mit mir gemeinsam zu erarbeiten.

Sicher ist, dass eine Hand einer der wichtigsten Bestandteile einer Menschen-Zeichnung ist.

 

Noch Fragen?

Sie brauchen noch Hilfe beim Skizzieren? Oder fragen sich weiterhin: Wie zeichne ich Hände richtig? Gerne entwickeln wir Ihren eigenen Skizzier-Stil gemeinsam. Hände sagen viel aus und daher lohnt es sich, ausführlich damit auseinanderzusetzen. Manchmal lohnt es sich schon, wenn man einmal brainstormt, wie man die Hände am besten nutzt, um die eigene Aussage zu verdeutlichen. Allein der Finger im unteren Bild zeigt: Sie brauchen Infos? Hier geht’s lang. Ich habe die Lösung. 

 

Ich hoffe, der Einblick in das Zeichnen von Händen hat Ihnen gefallen.

Herzliche Grüße,
Ihre Martina Lauterjung

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Ein Bildmotiv für viele Anwendungen

Ein Bildmotiv für viele Anwendungen

Sie kennen das: Ihre Zuhörer gucken bei Ihrem Vortrag oder Ihrer Präsentation schon mal aus dem Fenster. Vielleicht liegt es daran, dass sie Ihnen nicht folgen können und daher mit den Gedanken abschweifen. Kann sein. Sicherlich fragen Sie sich dann: Liegt es an mir? Liegt es am Inhalt? Oder liegt es an der Struktur? Die Antwort lautet: Mit einfachen Zeichnungen lassen sich diese „Probleme“ leicht lösen. Diese erregen Aufmerksamkeit – und Sie können Ihr Thema klar und leicht verständlich vermitteln. Anhand von einigen Beispielen gebe ich Ihnen hier ein paar Tipps für richtige und wiedererkennbare Skizzen.

 

Eine offene und produktive Atmosphäre schaffen

 

Was tut ein solches Bild für Sie? Sie wollen eine freundliche, offene Atmosphäre schaffen – und „Ja“, es wird gearbeitet. Ihre Teilnehmer erkennen es am Klemmbrett. Das Männchen lacht und winkt. Ein gutes Zeichen, ein klarer Hinweis auf die Atmosphäre, die Sie beim Arbeiten vorziehen. Eine solche Skizze eignet sich besonders für den Einstieg in einen Vortrag oder Workshop. Ohne viele Worte ist allen sofort klar, worauf hier Wert gelegt wird: Produktive und freundliche Zusammenarbeit.

Die sich wiederholende Skizze = viele Anwendungen!

 

Dieses Männchen kann jedoch mehreren Zwecken dienen.

1. Begrüßung
2. Einladung zum praktischen Teil eines Workshops
3. Icon zur Erinnerung oder schnellem Wiederfinden in der rechten oder linken Ecke eines Scripts.

Je nachdem, zu welchem Zeitpunkt in der Präsentation Sie die Skizze einsetzen, kommen so unterschiedliche Aussagen zustande.  Zur Begrüßung geht es um eine offene Atmosphäre, man achtet vor allem auf den gehobenen Arm. Bei einer Überleitung zum praktischen Teil eines Workshops legt man viel eher das Augenmerk auf das Klemmbrett. So können Sie eine Skizze mehrfach verwenden und haben weniger Aufwand für ein effektives Ergebnis.

 

Aus der Hand

 

 Mit der Hand gezeichnet binden Sie die Aufmerksamkeit aller gelangweilten Leser gerade durch die Dynamik des Unperfekten. Hier sollten Sie die Elemente üben, die Sie nutzen wollen. 

Diese Bildmotiv habe ich für Anna Langheiters Buch „Trainingsdesign“ entwickelt und findet sich dort in mehreren Varianten.

3D wirkt immer

Auch scheinbar dreidimensionale Elemente sind ein Hingucker – auch ohne Animation.

Wofür diese Bild stehen kann, welche Nachricht sie für Sie kommuniziert, bleibt Ihrer Phantasie und Ihrem Ziel überlassen.

Eigene Farben verwenden

Eins der wichtigsten Dinge beim Einsatz von Zeichnungen in Ihrer Arbeit ist der Wiedererkennungswert. Finden Sie Ihren Stil und bleiben Sie diesem treu. Dadurch werden Ihre Zuhörer nach einer Weile die Werte Ihres Unternehmens mit Ihren Skizzen verbinden. Die Skizze eines freundlichen Mannes mit Klemmbrett sagt viel aus, ohne dass Sie noch etwas dazu sagen müssen. Dazu gehört auch: die Farben im Bildmotiv bitte immer dem Corporate Design anpassen!  Auf meiner Website Martina-Lauterjung.de finden Sie fast alle Beispielbilder in den gleichen Farben, blau und zartes orange. das beruhigt die Augen und Sie können sich auf die Inhalte konzentrieren.

Wenn ich für Sie Zeichnungen anfertige ist es für mich selbstverständlich Ihr Corporate Design in den Zeichnungen und Skizzen zu verwenden.

 

 

Wie geht das überhaupt?

Jetzt fragen Sie sich nur noch: Wie mache ich das? Der erste und wichtigste Schritt ist, einfach anzufangen. Auch zum einfachen Verständnis gilt „Weniger ist mehr“. Schwarz/weiß ist kontrastreich, also gut erkennbar, auch wenn es stark verkleinert ist. Sie haben vielleicht schon ihr eigenes Bild eines Männchens, das Sie schon einsetzen. Dann fügen Sie doch einmal Accessoires zu Ihrem Bildmotiv hinzu, die zu Ihrem Thema passen – wie oben die gehobene Hand zur Begrüßung oder das Klemmbrett für effektive Arbeit.

Ich hoffe, der Einblick in die Kunst des Visualisierens für Ihre Arbeit war hilfreich für Sie.

Herzliche Grüße, Ihre Martina Lauterjung

Sie haben Interesse oder Anregungen? Oder möchten eine Reihe individueller Motiv-Bildern gemeinsam entwickeln?

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Ich bin martina-lauterjung.de

Ich bin martina-lauterjung.de

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und ZACK – jetzt ist es soweit! Darf ich vorstellen: Ich bin martina-lauterjung.de. Nach langer Vorbereitungszeit hat mein virtuelles Ich nun endlich einen Platz in der Welt. Auf meiner Webseite stelle ich mich und meine Arbeit als Skizziercoach vor, zeige Beispiele und erläutere, wie Sie von einer Zusammenarbeit mit mir profitieren können. Hier möchte ich Ihnen meine Seite kurz vorstellen.

Alle mitnehmen. Niemanden zurücklassen!

Wenn Sie sich mit diesem Motto identifizieren können, dann sind Sie bei mir an der richtigen Adresse. Gemeinsam können wir Ihre eigene Bildsprache erarbeiten und die Fähigkeit entwickeln, diese bei Vorträgen sinnvoll einzusetzen.

Auf martina-lauterjung.de habe ich einige meiner Skizzen mit eingebracht, um potentiellen Kunden von vornherein zu zeigen, worum es auf dieser Seite geht und wie meine Arbeit aussieht. Zudem unterstützt in diesem Beispiel die Skizze meine Aussage, niemanden zurückzulassen. So sieht der Leser sofort, wie gut eingesetztes Bildmaterial den vermittelten Text aussagekräftiger macht.

Warum ein Skizzier-Coaching? 

Skizzieren ist nicht das erste, woran man denkt, wenn man sich weiterbilden möchte. Doch eins der wichtigsten Dinge im Leben ist gute Kommunikation. Durch erfolgreiche Kommunikation erreichen Sie ein angenehmes Arbeitsklima, sparen Zeit und können produktiver arbeiten. Skizzen unterstützen die Kommunikation und machen sie verständlicher.

Mit guten Skizzen können Sie Einiges ermöglichen und erleichtern:

  • Kontakt herstellen,
  • Transparenz erzeugen,
  • Teilhabe ermöglichen.

 

 

Vorlagen nutzen 

Ein weiterer Vorteil einer Zusammenarbeit sind die Vorlagen, die Sie für Ihre Präsentationen nutzen können.

Suchen Sie sich die passende Skizze aus dem Vorlagenpool aus – oder kreieren Sie Ihre eigenen Materialien, die nur Sie verwenden dürfen.

 

Mehr sehen?

Wenn Sie sich die Webseite bis hierhin angeschaut haben, haben Sie nun die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen. Das geht ganz einfach über nur einen Klick.

Hier kommen Sie auch über einen Link direkt zur Galerie. Dort finden Sie viele Beispiele und können sich durchklicken.

Das Diagramm zeigt Ergebnisse einer Umfrage mit unseren Kunden. Die Antworten zeigen noch einmal die Vorteile auf, die die Skizzen mit sich bringen. Auch hier zeigt sich wieder, wie wichtig gelungene Kommunikation für ein Unternehmen ist.

Feedback

Was sagen die Kunden?

Das ist die Frage, die ich mir immer stelle, wenn ich mich für ein Produkt oder eine Leistung interessiere. Daher gibt es auf meiner Webseite einige Kunden O-Töne, die es den potentiellen Kunden ermöglicht, sich weitere Meinungen anzuhören.

 

Die Kundenmeinungen tragen dazu bei, sich ein besseres Bild davon machen zu können, wie eine Zusammenarbeit abläuft. Zudem zeugen sie von Vertrauen, das ich sehr zu schätzen weiß.

Output

Eins der wichtigsten Bestandteile meiner Webseite ist die Galerie, die Beispiele meiner Arbeit zeigt. Hier können Sie sich einige Skizzen anschauen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die Bilder nach Kategorien zu sortieren. Dazu gehören:

 

  • Prozesse
  • Präsentation
  • Icon
  • Handmade

Ich hoffe, der Einblick in martina-lauterjung.de hat Ihnen gefallen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mal vorbeischauen. Herzliche Grüße, Ihre Martina Lauterjung   Sie haben Interesse oder Anregungen?

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Wie Sie mit Storytelling Ihr Thema am Flipchart präsentieren – ohne Schweißausbrüche!

Wie Sie mit Storytelling Ihr Thema am Flipchart präsentieren – ohne Schweißausbrüche!

Da steht es, das Flipchart, mit dem Sie Ihre Präsentation halten werden. Weiß und unbefleckt. Sie setzen zum ersten Strich an…

… und Sie wissen ganz genau, was jetzt zu tun ist. Denn Sie haben eine Erfolgsformel. Einen Plan. Ein Storytelling Formular.

Es klingt ein bisschen absurd, nach einer Formel zu präsentieren…

Oder!? Ja, diese Formel wurde tatsächlich in den USA erfunden. Hier empfehle ich Sie Ihnen, wenn es darum geht, schnell und leicht Kurzgeschichten zu schreiben. Und ich finde, eine Präsentation hat alle Elemente einer Kurzgeschichte verdient. Von der Einführung der Situation folgen wir dem Präsentierenden über die handelnden Personen und ihr Anliegen, bis hin zur Veränderung und einem guten Schluss.

Einer Drehbuchstruktur zu folgen, klingt da schon raffinierter. Inhaltlich geht es um dasselbe: Wir können es uns mit einer Formel oder Struktur einfach leichter machen.

„Präsentationen brauchen am Flipchart ein Drehbuch – genauso wie Präsentationen mit Beamer und Powerpoint.“

Ich gehe natürlich davon aus, dass Sie souverän Ihr Thema beherrschen. Selbstverständlich kennen Sie viele Details und haben eine Menge Hintergrundwissen dazu.

Ein erster Schritt großer lautet also:

# Ausdünnen heißt verdichten

Ja, es schmerzt manchmal sehr, wenn wir auf Details verzichten sollen, die doch so interessant sind. Aber trägt dieses Detail, diese Hintergrundinformation, diese historische Herleitung wirklich dazu bei, dass Ihr Thema richtig beim Publikum oder den Kollegen ankommt?

Die Frage, die uns zu einem großartigen Vortrag leitet, lautet:

# Was soll nachhaltig im Gedächtnis bleiben?

Ist dieser erste Schritt geschafft, kristallisiert sich heraus, was Sie Sie wirklich sagen möchten!

Hier kommt die ultimative Formel für visualisiertes Storytelling, damit die Botschaft auch ankommt:

A= Action

B= Background

D= Development

C= Climax

E= Ending

# A – Action: Beschreiben Sie die Situation, wie sie ist.

Zeigen Sie, was nicht klappt, wo es hakt, welche Dramen sich entwickeln, weil die Situation so ist, wie sie ist.

Dramatik kann nicht schaden.

Übertreibungen sind dagegen nicht hilfreich, wenn Sie ernst genommen werden wollen von den Menschen, die die Situation kennen. Veränderungsprozesse werden in Gang gebracht, weil es von selbst nicht besser wird und diese Erkenntnis kann manchmal schon reicht, um Widerstände zu lösen.

Dass sich der Handlungsdruck steigert, erkennt jeder aus den „Geschichten“ aus dem wahren Leben.

Hier können Sie auch Menschen zitieren, mit den Sie arbeiten, die sich Ihnen anvertraut und Missstände benannt haben oder einfach mal meckern wollten. Fragen Sie unbedingt, ob Sie den Namen nennen dürfen.

„Zitate mit Namensnennung sind wirkungsvoller als anonyme.“

# B – Background: Beschreiben Sie die Situation, wie sie ist.

Hier darf es etwas trockener werden. Wichtige Hintergründe sollten erläutert werden: Wie kam es dazu? Welche Entwicklung führte dazu? Was wurde schon ausprobiert?

# D – Development: Die Entwicklung wird beschrieben. 

Wo kann angesetzt werden, wer ist beteiligt, welche Rollen werden besetzt, was soll vorbereitet werden? Etc.

# C – Climax: Wie sieht das Ziel aus?  

Was wird erwartet? Welcher Zustand soll erreicht werden?

In der Umsetzung heißt das, dass Sie hier emotional werden dürfen. Menschen, Figuren, Emojis spielen eine große Rolle, wenn Hoffnung und positive Erwartungen kommuniziert werden. Einfache Strichzeichnungen, die den Unterschied zwischen Chaos und Ordnung abbilden, helfen dabei, das Ziel zu verdeutlichen, auf das man gemeinsam hin arbeiten will.

 

„Präsentieren Sie mit Hoffnung aufgeladen, damit die Emotionen die Zuhörer mitnehmen in den Veränderungsprozess.“

# E – Ending: Sie haben einen ganz großen Vorteil am Flipchart: 

Sie haben eine Dokumentation aufgebaut. Fassen Sie Ihr Thema anhand Ihres Flipcharts zusammen.

Benutzen Sie einen Laserpointer, damit Sie nicht um das Flipchart herumlaufen müssen.

Ziehen Sie Kreise oder unterstreichen Sie mit dem Lichtpunkt. Das fokussiert den Blick und setzt wieder ein Highlight, mit dem Sie die Aufmerksamkeit der Zuschauer binden.

# Ein bisschen Show darf sein.

Apropos Show: Die einzelnen Stufen Ihrer Präsentation müssen Sie nicht unbedingt alle vor Ort zeichnen. Mit vorgefertigten Elementen, die Sie mit removable Stick Kleber auf Ihr Flipchart kleben, können Sie in aller Ruhe vorfertigen und bei der nächsten Präsentation wieder verwenden.

Als die Teilnehmer zum Workshop „Storytelling am Flipchart“ kamen, war dieses Flipchart nur mit Rahmen und den beiden Worten oben gestaltet. Sowohl die Großbuchstaben als auch die Erläuterungsschilder waren schon fertig und ich habe sie nach und nach aufgeklebt.

Da ich die Gruppe noch nicht kannte und auf Fragen reagieren können wollte, war die Spalte in der Mitte leer und wurde im Laufe des Impulsvortrags gefüllt. Hier hätte ich noch mehr hinschreiben können, was ich nicht vorbereitet hatte.

Beispiele von Teilnehmern an Workshops finden Sie hier: Link

Was denken Sie über die Formel A-B-D-C-E?

Erleichtert sie die Ausarbeitung oder wird sie zu einem Korsett, dass Sie einschränkt?

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Skizze, Icon, Illustration oder Infografik – was, wozu, wie?

Skizze, Icon, Illustration oder Infografik – was, wozu, wie?

Wenn ich mit Kollegen und Auftraggebern über Icons, Illustrationen oder Infografiken spreche, geraten die Definitionen und Worte manchmal durcheinander und wir reden schon mal aneinander vorbei. Die Unterschiede zwischen diesen Grafiktypen sind jedoch leicht erkennbar… wenn ich Beispiele in Zusammenhang mit ihrer Entstehung heranziehe.

Unterschiede zwischen Icon, Illustration und Infografik

In diesem Betrag bemühe ich mich anhand eines Begriffs aus dem Trainingsdesign um Klärung der Unterschiede und Beschreibung der Einsatzbereiche. 

Ein konkretes Beispiel aus der Realität macht es mir leichter Icons, Illustrationen und Infografiken zu beschreiben. Gerade habe ich die Illustrationen für Anna Langheiters Buch „Trainingsdesign“ abgeschlossen und da bietet es sich an, ein Motiv daraus zu nehmen.

Wie gehe ich also vor, wenn ich etwas visualisieren möchte?

Im ersten Schritt frage ich mich, ob ich den Begriff wirklich verstanden habe. Selbst wenn ich glaube, mich im Thema auszukennen, machen Rückfragen immer Sinn. Das spart Zeit, Energie und vermeidet nicht zuletzt eine Menge Frust!

Fragen sparen Zeit, Energie und Frust.

Da die Erläuterung oder Beschreibung immer ein Gesamtbild erschafft, fällt es mir leichter hier ganze Szene zu zeichnen. Ergebnis ist dann eine Skizze, die vielleicht auch schon eine Illustration ist.

Anna Langheiter beschreibt in ihrem Buch auch das Vorgehen und Verhalten des Trainers während einer Fortbildung. From the back-of-the-room ist genau das, was besagt, dass die Teilnehmer sich selbst organisieren und in Gruppen oder allein arbeiten. Der Trainer beobachtet und achtet auf die Zeit.

Wir sehen hier die Situation des Trainings-from-the-back-of-the-room 3dimensional vor uns.

Da das Bild in schwarz-weiß erscheinen wird, nutze ich nur schwarze Linien und eine Bleistiftschraffur. Es ist also eine klassische Illustration. Ich halte mich dabei gern an mein Motto „Soviel wie nötig und so wenig wie möglich.“

Im Buch „Trainingsdesign“ werden die Kapitel häufig mit kurzen Zusammenfassungen abgeschlossen. Hilfreiche Informationen, die jedoch den Rahmen des Fließtextes sprengen würden, finden in separaten Kästen ihren Platz. Um die Orientierung im Buch zu erleichtern, damit wir als Leser diese Textstellen schneller finden, was wir suchen, sind diese Kästen mit unterschiedlichen Icons gekennzeichnet.

 

Icons sind nichts anderes als Symbole. 

Warum sich dieser Begriff  für funktionelle Symbole etabliert hat, kann ich Ihnen nicht sagen. Vielleicht klingt es besser? Ich freue mich, wenn jemand eine Erklärung hat und sie mir schreibt!

Das Icon ist die optisch kleinste Einheit im Buch. Das heißt, ich untersuche die Illustration auf den Kern der Aussage hin. Back-of-the-room erzeugt sofort ein Bild. Doch es muss auch in einem kleinen Format zu erkennen sein. Symbole oder Icons werden leicht in ihrem “natürlichen Lebensraum” erkannt, also immer dann, wenn ich den Kontext habe und verstehe. Doch wenn ich ein Buch schnell durchblättere, soll das Prägnante kleine Bild schnell zu finden sein, ohne dass ich den ganzen Text durchlese.

Hier meine Varianten. Da ich da Buch noch nicht in der letzten Fassung gesehen habe, weiß ich gar nicht, was sich dort befinden wird.

Das Bild wurde aller unnötigen Details beraubt und Tusche-Linien liefern das kontrastreiche Bild einer Grafik, die stark verkleinert dennoch funktioniert.

Farbig und mit einfachen Formen sieht das dann so aus.

Im letzten Schritt zeichnete ich das illustrative Bild noch einmal als Infografik. Farbe darf hier zum Einsatz kommen. Geometrische Formen lockere ich gern mit lebhafter Formen auf.

Dass ich eine große Verfechterin individueller Zeichnungen bin, wissen meine Teilnehmer*innen aus meinen Workshops. Ich ermutige immer, dem eigenen persönlichen Stil zu folgen. Man kann auch sagen: „Es ist eben Geschmacksache!“

Kleine Bewegungen machen Ihre Zuschauer neugierig. Hier bwegen sich nur die Augen des Trainers und die Fläche der Uhr.

Infografiken bestehen immer aus mindestens vier Elementen

Infografiken bestehen aus

  • der Überschrift,
  • einem Bild mit wichtigen Details,
  • Zahlen oder
  • einer Legende, die die Bedeutung der Zahlen kommunizieren

oder aus Pfeillinien an den Details als Ersatz für Legende.

Wenn Zahlen und Daten veranschaulicht werden sollen, kommen noch diverse Aufbereitungen dieser Werte in eine solche Infografik.

Wie bereits erwähnt, ist es mir wichtig, alle Details des Themas kennen gelernt zu haben. Durch die unterschiedlichen Darstellungsformen kann ich leicht noch unklare Punkte identifizieren. Beispielsweise bei Lebensläufen, Zyklen und Prozessen fällt sofort auf, wenn es an etwas fehlt oder Dinge falsch sichtbar werden.

Wenn Sie das Thema interessiert, dann empfehle ich Ihnen mit dem eigenen Ausbildungs- oder Lebensweg anzufangen. Hier sind Sie Experte und kommen ins Tun.

Viel Spaß und Erfolg dabei! Wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung für sich persönlich oder Ihr Team suchen, wissen Sie wo Sie mich erreichen.

Bis bald

Ihre Martina Lauterjung

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