Trainingsdesign – was ist das?

Trainingsdesign – was ist das?

 

Gutes Trainingsdesign macht Präsentationen und Trainings auch für Nicht-Trainer möglich

Wie Trainingsdesign funktioniert und warum alle Teams davon profitieren, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Martina ist jetzt auch Trainingsdesignerin. Was heißt das genau?

Als Trainingsdesignerin …

  • …arbeite ich in enger Kooperation mit Experten, Teams und Scrum Teams – für deren interne und externe Trainings und Präsentationen.
  • …entwickle, gestalte und designe ich für diese Trainings und Präsentationen Rahmen und Struktur.
  • …verknüpfe ich im Trainingsdesign die sichtbaren und die unsichtbaren Elemente – wie zum Beispiel Wissensmodule und Transfermodule.
  • …liegt mein Fokus auf der Gestaltung didaktisch klug strukturierter und nachhaltig erfolgreicher Trainings und Präsentationen, die das Ziel nie aus dem Auge verlieren.
  • …ermöglicht mein roter Faden ein tiefes Verständnis für (bisher) unbekannte Themen und Tätigkeitsfelder sowie Rollen und Aufgaben in der Organisation.

Klar ist, dass jeder Experte oder jede Expertin eine ganze Menge zu berichten weiß. Expertenwissen anderen zugänglich zu machen, ist (manchmal) gar nicht so einfach. Doch nicht alle Experten fühlen sich wohl bei dem Gedanken, das eigene Wissen an Kollegen oder Fachfremde weiterzugeben.

Trainingsdesign aus Kindertagen

Von Kindesbeinen an machen wir die Erfahrung, dass das nicht leicht fällt. Bei mir war es der liebe Vater. Er wollte seiner Tochter die Mathematik nahe bringen. Am Anfang ein schweres Los für uns beide, glaube ich. Dennoch gelang es, weil er als Ingenieur das Glück hatte, mit realen Objekten zu arbeiten. Ihm gelang es, mir die abstrakten Zahlen und Formeln zugänglich zu machen, indem er sich praktische Anwendungen ausdachte. Er hatte ein gutes Wissen über meine Vorkenntnisse und kannte die Art, wie seine Tochter denkt – nämlich in konkreten Bildern. Als Beispiel: Aus der Vektorrechnung wurden Brücken und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen und ich konnte mit den Zahlen umgehen.

Er befolgte intuitiv eine der wichtigen Regeln von einem guten Trainingsdesign. Der Leitgedanke, aus dem wir eine Struktur für eine gelingende und nachhaltige Veranstaltung ableiten, kann also nur lauten:

Kenne deine Zielgruppe und dein Umfeld so gut wie irgend möglich und verliere das Ziel niemals aus den Augen!

Mein Blick als Trainingsdesignerin macht die Fülle an Expertenwissen handhabbarer. Denn ich habe als Außenstehende einen externen Blick auf das Thema. Geht es uns nicht allen so, dass wir selbst meistens zu tief in unserem Wissen stecken?

Wenn ich ein Thema großartig und interessant finde, dann vergesse ich gern, dass andere vielleicht keine Ahnung von Dingen haben, die für mich selbstverständlich sind. Ich verzettele mich dann auch gern in Details, die mich faszinieren, für Fachfremde aber völlig nebensächlich sind.


Im Vortrag alle Zuhörer abholen, bitte.

“Der freundliche Blick eines technisch aufgeschlossenen Menschen, der kein Experte ist, auf meine Arbeit sorgt dafür, dass ich mich von gut gemeinten aber überflüssigen Informationen trenne und mich auf das Zielführende fokussiere. So kann ich meine Zeit im Vortrag oder Training optimal nutzen.”

Kopplungselemente im Trainingsdesign

Als Trainingsdesignerin halte ich mich aus den konkreten Inhalten, dem Fachwissen heraus – du bist der Experte! Als Industrial Designerin kann ich mich schnell in unterschiedlichste Themen hineindenken. Und das reicht vollkommen aus, um den notwendigen Überblick zu erhalten. Als Trainingsdesignerin gestalte ich das Gesamtkonzept des Trainings oder der Präsentation und füge didaktisch wichtige Kopplungselemente ein.

Diese Kopplungselemente helfen dabei, die Wissensmodule und Transfermodule zu reflektieren, zu verbinden und in den beruflichen Alltag zu übertragen. Durch diese Mischung unterschiedlicher Maßnahmen erhöht sich die Merkfähigkeit und Ungewohntes ist besser zu verdauen.

Was sind die konkreten Arbeitsschritte?

Gemeinsam mit dem Vortragenden erarbeite ich die folgenden Schritte:

  • Was ist das eigentliche Ziel der Veranstaltung?
  • Wie sehen die Rahmenbedingungen der Veranstaltung aus?
  • Wie sieht der rote Faden aus, der alle Module und Kopplungselemente zum Ziel führt?
  • Wie bereitet der Vortragende sein oder ihr Wissen so auf, dass die Informationen und Lerninhalte für alle Anwesenden nachvollziehbar werden?

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  • Wie sehen sinnvolle Kopplungselemente aus?
  • Wie kann der Experte oder die Expertin einen gelingenden Start und ein gelingendes Ende der Veranstaltung zielgruppen- und zielaffin gestalten?
  • Wie wird die Veranstaltung evaluiert? Welche Schritte sind nötig und welche möglich, um eine Nachhaltigkeit zu gewährleisten?

 

Wenn diese Fragen stimmig und in ihrer vollen Tiefe beantwortet wurden, dann kann ich von einem Trainingsdesign sprechen.

Gute, interessante Inhalte verdienen gute Präsentationen und Trainings. Expertenwissen zu teilen ist ein wertvoller Beitrag zum kollegialen Miteinander und wirkt sich auf natürliche Weise positiv auf die tägliche Kooperationsbereitschaft aus.

„Ich verstehe jetzt, was du tust. Kenne deine Aufgabe, deine Herausforderungen und was dich an der Aufgabe reizt. Ich kann jetzt deine Ansprüche an mich besser nachvollziehen und dir besser zuarbeiten. Wir können zusammen konstruktiv arbeiten.“

Und so kann ich mein bisheriges Angebot als Skizzier Coach sinnvoll erweitern. Mit Skizzen zu arbeiten heißt zu kommunizieren. Passgenaue Trainings zu designen ist ebenfalls eine Form der wertschätzenden Kommunikation.

Herzliche Grüße aus der Klingenstadt Solingen,

Martina Lauterjung
Skizzier Coach | Scrum Master | Trainingsdesignerin

Besonders interessant für:

  • Scrum Master und
  • andere agil arbeitende Menschen, die den regen Austausch schätzen und leben.
  • für Unternehmen, die die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter ernst nehmen und ihre Kompetenzen fördern möchten.
Der sitzende Mensch

Der sitzende Mensch

Ein sitzender Mensch: Ein immer wieder herausforderndes Thema ist diese Darstellung.

Denn natürlich möchten Sie die Kunden, Teilnehmer oder Mitarbeiter in ihrer natürlichen Umgebung abbilden – und der moderne Mensch sitzt nun einmal.

Genau aus diesem Grund ist dieser Position auch ein Kapitel in meinem „Skizzier-Buch für Trainer, Berater, Coaches“ gewidmet. Hier können Sie schon einmal einen Blick hineinwerfen!

Sie wundern sich über die große leere Fläche? Sie sollen sich ausprobieren und selbst zeichnen!

Später mehr zum Buch …

Hier geht es um Menschen, die sitzen.

Performance

  1. Wir fangen mit den Linien an, die perspektivisch gesehen vorn liegen. Das sind meist die Beine.
  2. Sich überkreuzende Gliedmaße können chaotische Knoten bilden. Also sorgen wir dafür, dass das vorn und hinten gut ablesbar ist. Dies tun wir durch Lücken in den „dahinter“ liegenden Linien. Die Sitzposition entsteht dadurch, dass Oberschenkel komplett fehlen oder sehr verkürzt sind. Die Sitzfläche nicht vergessen.
  3. Die Rückenlinien bilden die Körperhaltung ab.
  4. Die Arme geben Halt – oder auch nicht.
  5. Einen Fußboden oder Horizont einfügen!
  6. Wollen wir die Linien der Figur locker und geschmeidig aussehen lassen, so gelingt uns das leicht durch nachträglich hinzugefügte Striche mit einem hellen Marker.

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Dass diese Figur gähnt, ist reiner Zufall und hat nichts mit der Güte oder dem Anspruch der Übung zu tun!!! 🙂

Gähnen gibt Energie!

Viel Spaß beim Üben!

Wenn Sie noch Ideen und Wünsche für den Inhalt des „Skizzierbuches für Trainer, Berater, Coaches“ haben, dann freue ich mich auf Ihre Nachricht.

Und freue ich mich sehr darüber, dass Sie Teil des Skizzier-Buches werden!

Ihre Martina Lauterjung

Analoges für Digitales

Analoges für Digitales

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Visualisierung am Flipchart für Social Media.

Ein Gastbeitrag von Christoph Ziegler, kumulus Beratung aus Haan.

„Ich und malen?“ – so ungefähr startete mein Blogartikel «Von einem, der auszog, am Flipchart zu zeichnen» vor einiger Zeit hier im Skizzier-Blog. Die Welt hat sich einige Male gedreht, ich bin dran geblieben an der Flipchart-Arbeit – mit wachsender Begeisterung.

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