Symbolisch= durch Konvention, Kultur
Ikonisch = bildhafte Ähnlichkeit
Metaphorisch = Übertragungen von Erfahrungen, Wahrnehmungen, Handlungsdispositionen von einer Wirklichkeit in eine andere durch assoziative Verknüpfung.

Beispiel:        Ägyptische Hieroglyphe für Sonne

Später verwandelt und erweitert, steht der Doppelkreis für Wärme, Zeit, Gott.

Das Objekt wurde vom Bildzeichen zum Deutzeichen, zur Metapher.

Am Anfang des letzten Jahrhunderts, als die Psychologie einem interessierten Kreis erschlossen wurde, wandten sich viele Künstler dem Thema Wahrnehmung und Interpretation von Bildern zu. Die Bewegung des Surrealismus ist bis heute einer breiten Öffentlichkeit bekannt.
Der Umgang der Künstler mit Symbolen, die suggetive Wirkung der Bilder, die allgemein verständlich sind, machen die Künstler bis heute berühmt.
Magritte war einer der Künstler und malte ein Bild, dass sehr viele
Menschen kennen und dessen Titel, in übertragener Form,  Einzug gehalten hat, in die Sprachwelt der Psychologie.
„La trahison des images (Ceci n’est pas une pipe)“
(„Der Verrat der Bilder (Dies ist keine Pfeife)“)
„Die Landkarte ist nicht das Gebiet.“ Metapher des Philosophen Alfred Korzybski

Beispiel für eine moderne Metapher: Das Bild eines Bambushalms. Er steht für Wachstum, Zähigkeit, Widerstandskraft.

 EMOGRAPHIE nenne ich die Umwandlung von verbalen Metaphern in einfache, rohe Bilder. Die Workshopteilnehmerin Jule Jankowski entwickelte für mich diesen griffigen Namen.

Emographie setzt sich zusammen aus den Begriffen Emotion und Grafik. Ein Kombination, die Coaching- und Beratungsgespräche lebendig, intensiv und nachhaltig macht.

Wir alle besitzen ein intuitives Wissen um die Bedeutung der in Skizzen dargestellten Metaphern. Über die Universalsprache des „Bildhaften“ können wir in Resonanz treten mit den Zeichnenden.

Einige kleine Beispiele habe ich hier versammelt:

An der MauerSketch314125830

ZielAufhelfen Sketch41134741 Sketch4113410 Sketch4113386 Bruecken